Basketball – wie alles anfing – ein kurzer Abriss
Die Entstehung des Basketballsports lässt sich exakt auf den 21.12.1891 (Springfield – Massachussetts) zurückverfolgen, als der Kanadier Dr. James Naismith den Auftrag erhielt, eine Sportart zu entwickeln, bei der sich Studenten während der Winterpause der Freiluftsaison im Football und Baseball sportlich ertüchtigen sollten. Dieses Spiel war ursprünglich als reines Wurf- und Passpiel gedacht, wobei der unhandliche Spielball Würfe mit grösserer Wucht verhindern sollte. Als Wurfziel dienten zur damaligen Zeit Pfirsichkörbe. Die angestrebte körperlose Ausgleichssportart war es jedoch nie gewesen, da schon immer Schnelligkeit, Kraft und Durchsetzungsvermögen Grundlagen dieses Sports waren. Da die Ausballregelung ständig Tumulte zwischen den Spielern hervorrief, wurde das Spiel daher in einen Käfig verlegt (Cage-Game). Erst nach und nach wurde das Spiel durch die Einführung diverser Regeln, welche auch heute noch Bestand haben, sinnvoll weiterentwickelt. Nach Gründung der NBA am 3. August 1949 dauerte es weitere 5 Jahre, als am 23. April 1954 den Verantwortlichen u.a. mit Einführung der 24-Sekunden-Regel der wohl wichtigste Schritt hin zu einem technisch anspruchsvollen und temporeichen Spiel gelang.
Parallel hierzu entstand in den USA als „Spiel der Ghettos“ – unorganisiert, spontan und in vielen Variationen – der Streetball. Diese Abart konnte sich auf dem europäischen Kontinent als Trendsport manifestieren. Zusammen mit der wohl grössten Persönlichkeit dieses Sports und zugleich besten Spielers aller Zeiten – Michael Jordan – sowie den Erfolgen der beiden deutschen Profis Detlef Schrempf und Dirk Nowitzki hatte die Streetballszene massgeblichen Anteil daran, dass sich diese Sportart mit ihrer Kombination aus Schnelligkeit, Ausdauer, Sprungkraft und Ballgefühl zu einer Faszination für eine immer grössere Anzahl von Menschen macht. Nicht umsonst ist der Basketballsport die Sportart mit der grössten Wachstumsrate weltweit.